Auszug
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Das dicke Wasser Im Ruderklub »Clia« herrschte brausender Jubel. Rudi, genannt der Sulzfisch, der zweite »Bug«, hatte sich überreden lassen und sein Mitwirken zugesagt. -- Nun war der »Achter« komplett. -- Gott sei Dank.
Und Pepi Staudacher, der berühmte Steuermann, hielt eine schwungvolle Rede über das Geheimnis des englischen Schlages und toastierte auf den blauen Donaustrand und den alten Stefansturm (duliö, duliö). Dann schritt er feierlich von einem Ruderer zum andern, jedem das Trainingsehrenwort -- vorerst das kleine -- abzunehmen.
Was da alles verboten wurde, es war zum staunen! Staudacher, für den als Steuermann all dies keinerlei Geltung hatte, wusste es auswendig: »Erstens nicht rauchen, zweitens nicht trinken, drittens keinen Kaffee, viertens keinen Pfeffer, fünftens kein Salz, sechstens -- -- siebentens -- -- -- achtens -- -- --, und vor allem keine Liebe -- hören Sie -- keine Liebe! -- weder praktische noch theoretische -- -- -- --!« Die anwesenden Klubjungfrauen sanken um einen halben Kopf zusammen, weil sie die Beine ausstrecken mussten, um ihren Freundinnen vis-à-vis bedeutungsvolle Fusstritte unter dem Tisch zu versetzen. Der schöne Rudi schwellte die Heldenbrust und stiess drei schwere Seufzer aus, die anderen schrien wild nach Bier, der kommenden schrecklichen Tage gedenkend.
»Eine Stunde noch, meine Herren, heute ausnahmsweise, dann ins Bett, und von morgen an schläft die Mannschaft im Bootshause.« »Mhm,« brummte bestätigend der Schlagmann, trank aus und ging. »Ja, ja, der nimmt's ernst,« sagten alle bewundernd. -- Spät in der Nacht traf ihn die heimkehrende Mannschaft zwar Arm in Arm mit einer auffallend gekleideten Dame in der Bretzelgasse, aber es konnte ja gerade so gut seine Schwester sein. -- Wer kann denn in der Dunkelheit eine anständige Dame von einer Infektioneuse unterscheiden!
Der »Achter« kam dahergesaust, die Rollsitze schnarchten, die schweren Ruderschläge dröhnten über das grüne, klare Wasser.
Häufige Fragen
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