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In einer russischen Ministerialabteilung – – – –

Aber es ist wohl besser, ich sage nicht, in welcher Ministerialabteilung es war. Es gibt in Ru�land kein empfindlicheres Menschengeschlecht als das der Ministerial-, Regiments- und Kanzleibeamten – kurz alles dessen, was man unter der Bezeichnung �Beamte� zusammenfa�t. Jeder glaubt, wenn er irgendwie gekr�nkt wird, die ganze Klasse sei in seiner Person beleidigt.

K�rzlich soll ein Isprawnik – ich wei� nicht mehr, in welcher Stadt – einen Bericht verfa�t haben, der den Zweck hatte zu beweisen, da� die Erlasse der Regierung nicht mehr befolgt w�rden, da� man es sogar wage, den heiligen Titel Isprawnik in ver�chtlichem Sinne auszusprechen; und zur Begr�ndung seiner Behauptungen legte er seinem Bericht einen ungeheuren Folianten bei, der eine Art Roman enthielt, in dem auf jeder zehnten Seite ein Isprawnik vorkam – stellenweise sogar in vollst�ndig betrunkenem Zustande.

Um daher von vornherein allen etwaigen Reklamationen einen Riegel vorzuschieben, will ich lieber die Ministerialabteilung, die der Schauplatz meiner Geschichte ist, nicht mit unzweifelhafter Deutlichkeit angeben und vorsichtshalber sagen: �In einer gewissen Kanzlei.�

Also in einer gewissen Kanzlei war �ein gewisser [3] Mann� angestellt, ein Beamter, von, ich kann es nicht verhehlen, von ziemlich unscheinbarem �u�eren. Er war von kleiner Statur, sein Gesicht war ein wenig pockennarbig, das Haar ein wenig rot, an der Stirn ziemlich weit zur�ckgewachsen, beide Schl�fen und Wangen waren von Runzeln durchfurcht – von anderen Unvollkommenheiten zu schweigen ... So das �u�ere Bild unseres Helden, wie es das Petersburger Klima zugerichtet hat.

Was seinen Beamtenrang anging – denn bei uns mu� man vor allen Dingen den Beamtenrang angeben – so war er, was man einen ewigen Titularrat zu nennen pflegt, eines jener ungl�cklichen Wesen, �ber das, wie m�nnglich bekannt, sich verschiedene Schriftsteller lustig machen, welche die schlechte Gewohnheit haben, Leute anzugreifen, die sich nicht verteidigen k�nnen.

Domande frequenti

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